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Aus der Presse |
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"Hier lassen sich die Bienen Zeit" |
Am Göriacher Bienenlehrpfad erfährt man, warum der Lungauer Honig der beste ist
Beim Bienenfest am Bienenlehrpfad in Göriach wurden die Honigtierchen umschwärmt: Wie schnell fliegt eine Biene, wieviel Honig gibt ein Volk im Jahr ? Viele Fragen mussten die Imker beantworten. Und sie wissen auch warum der Lungauer Honig super ist: "Weil die Bienen mehr Zeit haben, sich um den Honig zu kümmern.".
"Denn", so der Chef des Lungauer Imkerverbandes, Leonhard Gruber, "bei uns im Lungau ist die Vegetation ein bisschen später dran, dadurch gibt es hier weniger, aber qualitativ hochwertigen Honig." Und der wurde sogar mit einer Gold-Medaille prämiert: bei der Wieselburger "Ab Hof"-Messe bekam Imker Franz Wieland aus Tamsweg-Sauerfeld für seinen Waldhonig "Gold" umgehängt.
2.000 Bienenvölker schwirren durch den Lungau, rund 200 Imker betreuen die fleißigen Tiere. Sie produzieren in der Regel 16.000 Kilo Lungauer Honig im Jahr.
Beim Lacknerwirt in Göriach kann man nun genau Einblick nehmen in das Leben der Bienen: Beim Bienenlehrpfad. Von Mai bis Oktober hinein ist er geöffnet. Wer beim Quiz gewinnt, darf gratis vom frischen Honig der Göriacher Bienenvölker schlecken.
Beim ersten Fest am Bienen-Lehrpfad prasselten daher auch viele Fragen auf Imker Leonhard Gruber nieder: "Wie schnell fliegt eine Biene" - 30 bis 35 Stundenkilometer. "Wie findet die Biene ihre Nahrung, den Blütenstaub?" - Sie sieht, anders als der Mensch, das ultraviolette Licht, dass Pollen und Blüten ausstrahlen. "Warum hat die Bienenkönigin einen Punkt auf ihren Kopf" - der stammt listigerweise von der Hand des Imkers, damit er die Königin schneller findet ... .
Und man erfährt auch, dass die Bienen das beste und einzige Antibiotika produzieren, gegen das man nicht resistent wird: "Propolis", das Kittharz aus Kirschen und Pappelbäumen.
W.Weber, 09.Juni 2002
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Lungauer Bienenlehrpfad Göriach |