Die Steinbauernmühle
Auf einem schönen großen
Bauernhof, bei dem auch ein Mühle war, wohnte in einem kleinen Stübchen
eine alte, gute Hexe. Sie bemühte sich immer, dass der Bauer und seine
Leute genug zum essen hatten. Auch die Tiere vergaß sie nicht. Daher
schaute auch der Bauer, dass der Hexe nichts fehlte.
Traurig und zornig schlich die Hexe in die Mühle und sagte. "Jetzt werde ich dafür sorgen, dass nicht nur das Herz des jungen Bauern aus Stein ist," und sie verzauberte das Mehl. Am nächsten Morgen holte der Bauer Mehl, damit die Bäuerin frisches Brot backen konnte. Als das Brot aus dem Backofen kam, sah es frisch und knusprig aus. Gleich wollte der Bauer ein Stück probieren, aber o weh ! Kaum hatte er abgebissen, da wurde er zu Stein. Auch alle Brotlaibe wurden zu Stein. Die junge Bäuerin war ganz verzweifelt und wusste nicht, was sie tun sollte. Sie fragte den alten Bauern um Rat. Der dachte sich gleich, wer hinter diesem Zauber stecken könnte und sagte: "Gib der alten Hexe ihr Stübchen wieder, vielleicht kann sie dir helfen. " Und so machte sich die Frau auf die Suche nach der Hexe.
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Aus dem Buch "Neue Sagen aus Zederhaus"
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Lungauer Sagenwelt |